Unterwegs auf Uruguays Straßen

17. Januar 2010

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Atlantida, Uruguay: -34.779379, -55.759622
Tag 5 in Uruguay, 1105km insgesamt zurückgelegt
Obwohl wir morgens einen halben Tag zum Abbau unseres “Camps” verschwendet hatten (wir lernen’s noch…), schafften wir es tatsächlich noch am Freitag aus Colonia abzureisen und uns Richtung Montevideo auf den Weg zu machen. Untwegs kamen wir durch eine kleine Schweizer Kolonie namens “Nueva Helvecia” die im Dorfzentrum einen Baum mit den Wappen aller Schweizer Kantone hatte (und eine Straße mit dem Namen “Frau Vogel”) – leider haben wir es versäumt, das im Bild festzuhalten.

Am gleichen Tag sind wir auch in unsere allererste Polizeikontrolle hier in Südamerika geraten. Der Polizist nahm die Frage nach unseren Papieren aber wohl nur als Vorwand um das Motorrad zu bestaunen und seinem langweiligen Posten ein wenig Abwechslung zu verschaffen. Der Fahrzeugschein wurde wichtig gegen die Sonne gehalten, als müsste dieser ein Wasserzeichen aufweisen, der Rest der Kontrolle war dann mehr als oberflächlich. Besonders erstaunt war er von dem Umstand, dass wir als Ausländer ohne GPS unterwegs sind (back to the roots eben)! Aber immerhin war der Beamte sehr freundlich und wenn alle Straßenkontrollen hier in diesem Land so sind, soll es uns nicht stören.

Frank ist inzwischen auch ein besonderer Fan von den Mautstationen hier auf den Autobahnen geworden, da die eine Extra-Spur für – Achtung – Fahrräder, Motorräder und Traktoren haben (ja, auf den Autobahnen), auf der man gratis passieren darf. Zitat Frank “Uruguay gefällt mir immer besser!”

Leider haben wir uns in diesen Tagen aber auch beide eine Erkältung eingefangen, weil wir durchgeschwitzt vom Motorradfahren in die auf Dauerfrost klimatisierten Räume der Supermärkte oder Tankstellen gekommen sind. Jetzt plagen wir uns bei knapp 30° mit Schnupfen herum.

Gestern (16. Januar) sind wir in Atlantida angekommen, wo wir insgesamt 3 Tage bleiben wollen. Heute haben wir einen Ausflug nach Montevideo gemacht, das uns leider etwas enttäuscht hat. Die Altstadt hat längst nicht so viel Charme wie die von Buenos Aires oder Colonia. Auch den Hafen durften wir nicht besichtigen, obwohl der Reiseführer etwas anderes behauptet hat – dort sollten eigentlich Reste eines alten deutschen Schiffes, der “Graf Spee” liegen. Naja, dafür wollen wir morgen einen Strandtag einlegen (und mal wieder Wäsche waschen), und dann am Dienstag weiter die Küste entlang fahren.

2 Kommentare zu „Unterwegs auf Uruguays Straßen“

  1. Hy schrieb am

    Hey ihr 2!

    Macht euch nix drauß, hier haben auch einige Leute schnupfen.
    Außerdem dürft ihr euch nicht daran gewöhnen, dass euch das erspart bleibt.

    WÜnsch euch weiterhin viel Spaß.

    AChja zu eurem Schiffserlebnis. Ich hab noch eine handsignierte Franz Beckenbauer Maske. Wenn also mal wieder einer den anderen sucht, dann einfach die Maske aufsetzen. Den Beckenbauer dürften selbst die Buschmänner kennen.

    LG
    Hy

  2. omar pereira schrieb am

    Hola, amigos veo que les gusto el litoral de nuestro pais. Saludos desde Rivera Uruguay.

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