Equipment

Ein Überblick über die Ausrüstung, die uns begleiten wird und einige Überlegungen, warum wir das eine oder andere Teil angeschafft haben…

Wie das ganze dann auf dem Motorrad Platz findet seht ihr am Ende der langen Liste!

Gepäcksystem

  • 2 Zega-Alukoffer mit je 41 Liter Fassungsvermögen
  • Gepäckrolle/Reisetasche „North Face Base Camp Duffel“ mit 140 Liter Fassungsvermögen, wasserdicht und aus extrem robuster Kunststoffplane (ähnlich LKW-Plane)
  • selbstgeschweißte Alu-Werkzeugbox, die zwischen Vorderrad und Motorschutzblech festgeschraubt ist
  • Tankrucksack mit zusätzlichen Seitentaschen (die seitlich an den Tanks sitzen)
  • 2 kleine Ortlieb Packsäcke mit 13 Liter Fassungsvermögen

Campingausrüstung

Schlafen…

  • Tunnelzelt „Tatonka Alaska Vent 3“ (siehe unser Bericht hier…)
  • Zelt-Bodenplane
    (schützt das Zelt vor Nässe, Schmutz und spitzen Steinen, und man hat im Vorzelt gleichzeitig eine Sitzunterlage)
  • Tarp 5x6m (unterwegs dazugekauft, da das Zelt bei starkem, langanhaltendem Regen nicht dicht bleibt, leider bei Wind unbrauchbar)
  • Selbstaufblasende Doppel-Isomatte „Nordisk Utgard“
  • Schlafsäcke „Nordisk Hjalmar“
  • Inlet für die Schlafsäcke
    (ein Inlet ist einfacher waschbar als die Schlafsäcke selbst, außerdem kann man bei warmen Temperaturen auch mal nur das Inlet alleine benutzen)
  • 2 kleine aufblasbare Kopfkissen (eines davon hielt schon nach 2 Wochen die Luft nicht mehr, Ersatz unterwegs gekauft)
  • Reservezeltschnur 20m (weitere 25m wegen des Tarps dazu gekauft)
  • Moskitonetz

Kochen…

  • Benzinkocher „MSR Dragonfly“
    (Nicht in allen lateinamerikanischen Ländern sind Gaskartuschen erhältlich, einen Benzinkocher dagegen können wir einfach aus unserem Zusatztank befüllen. Der genannte Kocher ist praktisch unverwüstlich und hat eine selbstreinigende Düse, zur Not kann man ihn auch mit Petroleum o.ä. betreiben.)
  • 2-3 Alu-Campingkochtöpfe/Pfanne
  • kleine Bialetti-Kaffeekanne
  • Essgeschirr (Teller, Besteck, Trinkbecher) – die Teller haben wir im ersten Paket gleich nach Hause geschickt, da die Deckel der Campingkochtöpfe auch als Teller geeignet sind
  • Schneideunterlage und scharfe Schneidemesser, Rührbesen, Kochlöffel, Siebaufsatz
  • 10 Liter Faltschüssel (Ortlieb)
    (auch ganz nützlich um schnell kleinere Kleidungsstücke zu waschen)
  • 10 Liter Wassersack
  • Wasserfilter „Katadyn Combi“
    (kombinierter Wasserfilter mit Keramikkern und Aktivkohle-Patrone, filtert Verschmutzungen, Bakterien und Chemikalien aus dem Wasser)
  • Wasserdesinfektionstabletten „Micropur“ (zum Desinfizieren von Wassertank und Wassersack)
  • Thermoskanne und Trinkflasche
  • Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel, wiederverschließbare ZIP-Lock-Tüten (und eine Plastikdose in der Größe einer Mahlzeit, so kann man die Reste von abends als Unterwegs-Snack für den nächsten Tag verpacken)
  • Spülmittel, Lappen, Trockentuch
  • „Tischplatte“ für die Alukoffer (Eigenbau: Aluminiumplatte, die die beiden Koffer zu einem Tisch verbindet, auch sehr praktisch als Unterlage für den Motorradhauptständer, falls der Bodengrund mal zu weich ist)

Technisches Equipment

  • Helmfunk
    (immer wieder praktisch zum Navigieren, oder um das nächste Päuschen zu planen – und wenn die Sozia zuviel quasselt drückt man einfach die Stumm-Taste)
  • Motorrad-Bordsteckdose mit Kabelverlängerung und 2-fach Verteiler
  • Spannungswandler 12V Bordstrom auf 220V
    (damit können wir Akkus etc. direkt von der Motorrad-Batterie laden)
  • Kompass
  • Fernglas
  • LED-Zeltlampe „Coleman Exponent Pack Away Laterne“
  • Arm-/Stirnlampe
    (wer will schon die ganze Zeit die Taschenlampe zwischen den Zähnen haben, wenn er nachts auf Toilette tapst)
  • kleine Dynamo-Handlampe (dieses Werbegeschenk hat sich als eines der praktischsten Ausrüstungsteile überhaupt erwiesen: die Lampe wird durch mehrmaliges Betätigen eines Hebels über einen integrierten Dynamo geladen, ist damit völlig unabhängig von Batterien und Akkus und gibt nach ein paarmal Hebel drücken stundenlang Licht ab!)
  • Fotokamera und reichlich Speicherkarten
  • Universal-Ladegerät für alle Netzspannungen und mehrere Akkugrößen
    (unser von zuhause mitgebrachtes Ladegerät war gleich in der ersten Woche kaputt, glücklicherweise bekommt man diese Reise-Ladegeräte auch hier fast überall)
  • Universal-Steckeradapter für alle elektronischen Geräte („Weltreise-Stecker“)
  • 10m Verlängerungskabel (damit kann man sich auf den Campingplätzen den Strom vom öffentlichen Verteiler ins Zelt legen und die elektronischen Geräte wetter- und diebstahlgeschützt laden)
  • Notebook
    (hauptsächlich als Foto-Speicherstation …und natürlich um diese Webseite zu pflegen)

Reiseführer, Karten etc.

  • Reiseführer „Footprint South American Handbook“ und „Footprint Mexico and Central America Handbook“
    (jeweils der ganze Kontinent in einem – wenn auch sehr gewichtigen – Handbuch speziell für Individualreisende, wird jährlich neu aufgelegt, leider nur englischsprachig)
  • Spanisch-Wörterbuch
  • Kartenmaterial

Reiseapotheke

  • Desinfektionsmittel
  • Einweghandschuhe
  • Pflaster, Mullverband, Tape
  • Breitband-Antibiotikum
  • Schmerzmittel
  • Fieberthermometer
  • Kohletabletten
  • Durchfallmedikament
  • Brand- und Wundsalbe
  • Salbe für Prellungen und Stauchungen
  • Anti-Mücken-Mittel
  • Malaria-Prophylaxe (Stand-by)

Motorrad Zubehör und Werkzeug

  • Reifen-Flickset (absolut untauglich, Fehlkauf, die Flickstücke ließen sich praktisch nicht verwenden und die CO2-Kartuschen für die Druckluftpumpe sind schwer und teuer zu beschaffen)
  • kleiner Kompressor und Reifenpannenspray (unterwegs dazugekauft, anstelle des untauglichen Reifen-Flicksets)
  • Wartungsspray
  • Kettenschmieröl
  • Ersatz-Kettenstück
  • Ersatz-Fußraste
  • Ersatz-Tankschlauch
  • Zündkerze
  • Sicherungen
  • Kupplungs- und Gasseilzug
  • Kupplungs- und Bremshebel
  • Bit- und Ratschensatz
  • Maulschlüssel
  • Wasserpumpenzange
  • verstellbarer Schlüssel
  • Schraubendreher (Griff für Bits)
  • Schraubensatz
  • kleiner Seitenschneider
  • Kettentrenner
  • Kabelbinder, Draht, Panzertape
  • Arbeitshandschuhe und kleiner Schmuddel-Lappen
  • Axt (…wenn gar nichts mehr geht auch als großer Hammer einsetzbar)
  • Feile, Säge
  • Multi-Tool „Victorinox Swiss Tool Spirit Plus“
  • Taschenmesser
  • Reparaturhandbuch F 650 GS

…und (fast) all dies findet Platz in Franks Eigenbau-Werkzeugbox!
PS: Und dazu ein aufblasbares Ersatzmotorrad bzw. eine Kreditkarte mit unbegerenzter Deckung…

andere nützliche Kleinigkeiten…

  • Wäscheleine und ein paar Wäscheklammern
  • Schere, Sicherheitsnadeln
  • Näh- und Flickzeug
  • Power-Kleber
  • Sturm-Feuerzeug, Überall-Zünder
  • Gas-Laterne „Primus Micron“ (Licht und Wärme für das Zelt; Aufsatz für Camping Gaskartuschen mit winzig kleinem Packmaß – Gaskartuschen sind zwar nicht überall erhältlich, zumindest aber am Anfang unserer Reise fürs kalte Patagonien)
  • Taschenwärmer
    (mit Kohlestäbchen beheizt und muckelig warm für viele Stunden – ein kleines „Muss-Mit“ für weibliche Frostbeulen)
  • komprimierbare Vakuum-Packbeutel
    (spart Platz und schütz vor allem die Textilien vor der hohen Luftfeuchtigkeit in den tropischen Gegenden, und erspart einem damit ständig feuchte, stockige und müffelnde Kleidung)

Textilien

Waschsalons sind in Lateinamerika häufig zu finden, so dass Kleidung für 4 bis max. 5 Tage völlig ausreicht. Die warmen Kleidungsstücke werden wir spätestens in Peru nach Hause schicken um weiteren Platz einzusparen. Neben den Standard-Artikeln wie Shirts und Unterwäsche ist vielleicht folgendes erwähnenswert:

  • Micro-Fleece-Handtücher „Fine Well Sport Towel“
    (extrem schnelltrocknend mit winzigem Packmaß, ein 60x120cm Handtuch benötigt beispielsweise nur ca. 8x13cm gepackt)
  • Allwetter-Motorradjacke
    (regendicht, mit herausnehmbarem Winterfutter und Belüftungseinsätzen für den Sommer)
  • bequeme Motorrad-Cargo-Hosen von „Draggin Jeans“
    (aus Kevlar-verstärktem Gewebe, die Sicherheit bieten aber dennoch auch abseits des Motorrades bequem sind)
  • wasserfeste Trekkingstiefel
    (über-knöchelhoch, damit nicht so schnell Schlamm und ähnliche Leckereien in den Schuh quellen)
  • leichte Turnschuhe
  • wasserfeste Trekkingsandalen
    (auch im Meer brauchbar um die Füßchen vor Seeigeln und scharfen Riffen zu schützen)
  • Thermo-Unterwäsche von „Odlo“
    (mit Anti-Müffel-Effekt dank Silber-Ionen-Gewebe)
  • je 1 Paar dicke Skisocken
  • je 1 Fleece-Pullover (schnelltrocknend, niedriges Gewicht)
  • je 2 Zip-Hosen aus schnelltrocknendem, idealerweise moskito-dichtem Gewebe

Bereit für ein Jahr Leben aus dem Koffer: Nachdem alles ordentlich verpackt und verzurrt ist schaut es doch ganz manierlich aus…

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